Starten Sie ihr Softwareprojekt mit Smartsquare
xing twitter linkedin github

Kundenbindung durch smarte Maschinen

IoT-Konzepte und Cloudplattformen ermöglichen es praktisch jedem Hersteller von Maschinen und Anlagen, Produkte mit digitalen Serviceleistungen zu koppeln. Über abonnierbare Mehrwertdienste und individualisierte Kommunikationskanäle werden Kunden gebunden und wiederkehrende Einnahmen generiert.

Agile Softwareentwicklung bei smartsquare

IoT-Geschäftsmodelle in 105 Sekunden

Netflix & Co. für die
Industrie?

As-a-Service-Geschäftsmodelle haben in den letzten Jahren nicht nur unsere privaten Konsumgewohnheiten durch digitale Angebote verändert. Auch die Positionierung vieler B2B-Anbieter hat sich verändert. Adobe, Salesforce oder Microsoft machen vor, was unzählige weitere Softwareanbieter aller Größenordnungen scheinbar leichtfüßig nachmachen: Über cloudbasierte Subscription-Modelle niedrigschwellige, transparente und flexible Angebote schaffen, mit denen sie Abonnenten an ihre Services binden und so Einmal-Transaktionen durch wiederkehrende Nutzungsgebühren ersetzen.

Aber ist dieses Modell aus der Softwarebranche auch eine Perspektive für industrielle Anwendungen?

IoT verbindet über die Cloud

Vernetzung von Produkten
und Dienstleistungen

Auch bei materiellen Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen wird durch IoT-Konnektivität und schnelle Datenübertragung die Anbindung von softwarebasierten Serviceleistungen an Produkte ermöglicht. Dank dem Industrial Internet of Things (IIoT) haben Anbieter und Hersteller von Hardware heute die Technologie in der Hand, um regelmäßig aktive Kundenbeziehungen zu entwickeln.

Konkrete Mehrwerte als Geschäftsmodell

Dieser Wandel, weg vom Verkauf eines rein materiellen Produktes mit pflichtgetreu nachgeschalteten Kundendiensten, hin zu kombinierbaren Angeboten aus Produkt und Dienstleistung, wird als Servitization bezeichnet. Service ist kein optionales Add-On mehr, sondern zentraler Bestandteil des Kerngeschäfts. Das bedeutet einen höheren Nutzen für beide Seiten und eröffnet attraktive Abrechnungsmodelle.

Das bedeutet nicht, dass Hardware obsolet wird. Ganz im Gegenteil wird höchste Qualität vom Markt vorausgesetzt, und weitergehende Erwartungen bergen Kundenbindungspotenzial: Ein dynamisches Produkt-Portfolio, aus dem passende Leistungen nach Bedarf individuell, transparent und flexibel kombiniert werden können. Dazu einen zuverlässigen Service, minimale Stillstandzeiten sowie Mehrwerte, die an die eigenen Kunden weitergereicht werden können.

IoT-Geschäftsmodelle bringen Technologie, Software und Kundennutzen zusammen.

Best Practice Beispiel: Beckmann GmbH
wird Plattform-Anbieter

Nach unserer Erfahrung sind sich viele Unternehmen bewusst, dass IoT-Konnektivität und Echtzeit-Services zukünftig entscheidende Wettbewerbsfaktoren sind. Häufig werden jedoch die Verbindung mit einem bestehende Geschäftsmodell und die konkrete Umsetzung als große Hürde wahrgenommen, und Neuerungsprozesse werden gar nicht erst gestartet.

Die Beckmann GmbH in Hövelhof ist über diese Hürde gesprungen und hat mit uns als Softwareunternehmen die Transformation hin zu einem zukunftsorientierten, überaus wettbewerbsfähigen modernen Geschäftsmodells in weiten Teilen bereits umgesetzt.

Die Phoenix-Cloud

Die Phoenix-Cloud ist heute die zentrale Plattform für die SB-Bezahlsysteme der Firma Beckmann, welche in vielen verschiedenen Branchen mit entsprechend spezialisierter Hardware eingesetzt werden:

  • Parkplatzbewirtschaftung
  • Camping & Wohnmobilstellplätze
  • Freizeit, Tourismus & Kultur
  • Autowaschparks & Waschsalons

Beckmann stattet immer mehr Systemkomponenten mit IoT-Fähigkeiten aus, so dass sie über das standardisierte MQTT-Protokoll mit der individuell entwickelten Softwareplattform kommunizieren können. Dort werden die Betriebsdaten ausgewertet und für neue Smartservices genutzt, während gleichzeitig auch Geräte und ganze Anlagen aus der Ferne konfiguriert und gesteuert werden können.

Intuitives Dashboard

Anlagen im Blick mit dem Dashboard.

Das übersichtliche Dashboard zeigt auf einen Blick alle wichtigen Informationen zum aktuellen Systemstatus. Hier werden die Kennzahlen zur Verfügbarkeit, dem Umsatz und Zahlungsverhalten sowie der Auslastung visualisiert. Schnellzugriffe erleichtern die Systemsteuerung.

Intelligente Analyse und Planung

Optimale Tarife einfach planen.

Umsätze, Kassenbestände und andere Benutzungsdaten geben Aufschluss über Optimierungspotentiale. Durch die komfortable Tarifplanung können dann z.B. Preise an höhere Nachfrage angepasst oder Überkapazitäten an Dauerparker vermietet werden.

App für Parkplatzbetrieb

Ticketrabattierung per App.

Parkplatzbetreiber können mit Smartphones bequem Barcodetickets einscannen, um diese zu überprüfen, Rabatte zu gewähren oder die Kosten direkt zu zahlen. Auch Systeminteraktionen wie Schrankenöffnungen und Zählerkorrekturen sind so mobil möglich.

Ticketzahlung per Mobiltelefon

Parktickets per Handy bezahlen.

Endkunden der SB-Bezahlsysteme können ihre Rechnung nicht nur an klassischen Kassenautomaten begleichen, sondern auch ganz bequem mit Handy. Die Handhabung ist sehr einfach und ermöglicht die Zahlung über Google Pay, Apple Pay oder PayPal.

Technische Anforderungen

Im Betrieb der SB-Bezahlsysteme fallen große Datenmengen an, die sicher und zuverlässig übertragen werden müssen. Die Beckmann GmbH setzt deshalb auf das sehr weit verbreitete MQTT-Protokoll und bewährte Open Source Komponenten, die neben höchsten Sicherheitsstandards auch hohe Performance-Ansprüche erfüllen. Sollte es zu einem zeitweisen Netzwerkausfall kommen, kann das jedes Kassensystem auch lokal weiterarbeiten. Ein smarter Synchronisierungsmechanismus stellt sicher, dass die lokal angefallenen Daten nach Wiederherstellung der Internetverbindung mit der Cloud abgeglichen werden.

Mehr Informationen zu MQTT

Schrittweise zum Ziel

Als Hardwaranbieter die Möglichkeiten der Digitalisierung nachhaltig für engere Kundenbindung, regelmäßigere Umsätze und bessere Erträge zu nutzen, erfordert eine individuelle Strategie. Eine IoT-Plattform von der Stange mit schnell zusammengeklickten Dashboards erzeugt nur wenig Nutzen für die nachgelagerte Wertschöpfungskette. Sinnvoller ist eine kreative Auseinandersetzung mit Geschäftsmodell-Ideen und technischen Möglichkeiten vor dem Hintergrund der längerfristigen Unternehmensziele.

Smartsquare ist dafür Ihr idealer Partner, denn als B2B orientiertes Softwareunternehmen mit langjähriger Expertise in der agilen Softwareentwicklung ist genau das unsere Kompetenz: Gemeinsam mit Ihnen verfolgen wir eine strategische Roadmap, entwickeln in kürzester Zeit Prototypen und Minimum Viable Products (MVPs) durch geschickte Kombination fertiger Softwarekomponenten, arbeiten Nutzerfeedback ein und bauen Schritt für Schritt eine maßgeschneiderte IoT-Plattform für ein tragfähiges digitales Geschäftsmodell auf.

Phasen einer Roadmap

Schrittweise zur IoT-Plattform

Startpunkt finden

Unsere Expertise ist die digitale Transformation von Unternehmen durch Entwicklung maßgeschneiderter Softwaresysteme für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Wenn Sie auch Ihr Unternehmen ganz praktisch digital transformieren möchten, anstatt nur Vorträge darüber zu hören, kontaktieren Sie uns unverbindlich!